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1914 gründete der gelernte Lackierer und Werkzeugmacher Josef Steib in der Zerzabelshofstrasse 19 bis 23 eine Karosseriewerkstatt mit Autosattlerei und Lackiererei. Zu dieser Zeit, teilweise noch vor dem Ersten Weltkrieg, nahmen traditionelle Fahrradhersteller wie Herkules, Victoria, Mars und Triumphwerke die Motorradproduktion im Nebenerwerb auf. In den zwanziger Jahren expandierte jedoch der Motorradmarkt. Nürnberg avancierte zur Hochburg der Zweiradindustrie mit über fünftausend Beschäftigten. So begann 1927 Josef Steib mit der Produktion von Motorradseitenwagen, zunächst als Zulieferer von Triumph-Adler und Zündapp, bald zählten auch auswärtige Firmen zu seinen Abnehmern.
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